Mein Tag bei der Typberatung

5. Oktober 2018
Farbberatung

Vom Kleiderschrank zur Typberatung

Ich habe eine Typberatung gemacht! Warum? Das erzähle ich dir hier.

Schon Wochen ist es her, dass ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und ganz viel über das Thema Capsule Wardrobe gelesen habe. Wie ich euch in meinem Beitrag Ordnung im Familienhaushalt – Der Kleiderschrank bereits erzählt hatte, haben sich bei mir über die Jahre einfach viel zu viele Klamotten aus allen möglichen Stilrichtungen angehäuft. Und am Ende blieb eine Frage offen: „Was steht mir überhaupt?“

Das war der Grund, warum ich mich zu einer Typberatung / Farbberatung angemeldet habe. Ich wollte einfach wissen, was für ein Farbtyp ich bin, was mir steht und auf was ich bei der Umstrukturierung meines Kleiderschrankes achten muss.

Was wichtig ist bei der Bestimmung des Farbtyps

Dem entsprechend neugierig war ich natürlich, als der Tag endlich gekommen war, an dem der Kurs zur Typberatung stattfinden sollte. Im Kurs waren wir eine kleine Gruppe von 7 Frauen und 1 Mann, von Anfang 20 bis ins Rentenalter. Also eine tolle Mischung. Ein Thema, was wohl in jede Generation passt und in jedem Alter interessant ist.

Die wichtigsten Anhaltspunkte im Gespräch mit der Farbberaterin waren:

  • Wie ist die Naturhaarfarbe?
  • Welche Farbe haben die Augenbrauen?
  • Welche Farbe haben die Augen?
  • Wie verändert sich die Haut im Sommer? Wird man schnellbraun, bekommt man leicht Sonnenbrand?
  • Trägt man lieber Gold oder Silber Schmuck?
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Nach einer lockeren Vorstellungsrunde, wurden genau diese Anhaltspunkte in der Gruppe besprochen. Und dann ging es an die Typbestimmung.

Eine der Teilnehmerinnen durfte sich auf einen Stuhl vor einen großen Spiegel setzen. Sehr wichtig ist, dass man Tageslicht oder Tageslichtlampen hat, um eine gutes Ergebnis zu bekommen. Und natürlich ungeschminkt sollte man auch sein. 

Zuerst wurde getestet, ob man ein warmer oder ein kühler Farbtyp ist. Diese Bestimmung wird mit einem goldenen und einem silbernen Tuch gemacht. Nacheinander werden die farbigen Tücher über den Oberkörper (also in Kopfnähe) auf die Teilnehmerin aufgelegt.

Auf was zu achten ist

Die Aufgabe der anderen Teilnehmer/innen war, die Veränderung der Haut und des Gesichtes wahrzunehmen. Auf folgende Punkte sollten wir achten:

  • erscheint der Teint gleichmäßiger mit Silber- oder Goldtuch?
  • bei welcher Farbe sind die Augenringe oder Augenschatten sichtbarer?
  • strahlen die Augen mehr in Kombination mit Silber oder mit Gold? Bei welcher Farbe wirken sie matter oder kleiner?
  • wirken die Lippen schmaler mit Gold oder Silber? Bei welcher Farbe wirken sie voller?
  • bei welcher Farbe sind Falten in der Haut sichtbarer?

Und es war wirklich erstaunlich, in den allermeisten Fällen war der Unterschied sofort sichtbar. Die Tücher wurden nun im Wechsel aufgelegt, um das Ergebnis mehrmals zu überprüfen und auf alle Details achten zu können.

Die Teilnehmer/innen, denen das Silbertuch mehr schmeichelte, ließen sich so als kühle Farbtypen bestimmen. Die Anderen, denen das Goldtuch besser stand, ließen sich so den warmen Farbtypen zuordnen.

Die 4 Farbtypen

Nachdem nun klar war ob kühler oder warmer Farbtyp, wurden nacheinander die verschiedensten Farben in Form von weiteren Farbtüchern auf die Teilnehmer/innen gelegt. Um nochmals einen guten Vergleich zu haben, warme und kühle Farben, sowie kräftige und zarte Farbtöne. Bei jedem Tuch wurde noch einmal nach den oben genannten Kriterien geschaut, wie die Farbe das Gesicht veränderte. Und so konnte wirklich jede/r Teilnehmer/in einer bestimmten Farbpalette zugeordnet werden, die ihr am besten stand.

Die Farbpaletten werden in der Analyse nach 4 Farbtypen unterteilt:

Die kühlen Farbtypen sind der Sommertyp und der Wintertyp und die warmen Farbtypen sind der Frühlingstyp und Herbsttyp.

Typberatung / Farbberatung mein Fazit

Es hat einige Vorteile einen Gruppenkurs zu besuchen. Natürlich spart man einiges an Geld, aber weitere Vorteile sind, dass man nicht nur seine eigene Typbestimmung bekommt. Sondern auch bei den Anderen zusehen und mit analysieren kann. So bekommt man von Teilnehmer zu Teilnehmer ein besseres Gespür für die Farben und ein geschulteres Auge. Und natürlich ist es auch mega interessant. Am Ende waren wir von 8 Teilnehmern, 6 Sommertypen, 1 Herbsttyp und 1 Wintertyp. Warum das so ist? Der Sommertyp ist der in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Farbtyp und das spiegelte sich eben auch bei den Teilnehmern des Kurses wieder, was aber natürlich nicht heißt, dass alle gleich ausgesehen haben. Es gab hier schon sehr deutliche Unterschiede, denn auch Menschen im gleichen Farbtyp können sehr unterschiedliche Merkmale haben.

Und was bei mir herauskam? Das erfahrt ihr im nächsten Beitrag, Teil 2 meiner Serie Experiment Farbberatung.

Do what makes you happy!

Deine
Janina 

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