Alleinerziehend

Mama allein zu Hause – meine erste Woche ohne Kinder

10. August 2018
Meine Woche zu Hause

Es ist soweit: Mama ist allein! Mein Wochenrückblick

Wie du aus meinem vergangenen Post bereits weißt, stand der erste Urlaub, seit der Trennung, mit den Kindern und ihrem Papa an. Ich war also das erste Mal eine ganze Woche allein zu Hause, und wenn man es genau betrachtet und das Wochenende mitrechnet, waren es sogar 10 Tage inklusive Hol- und Bringtag. Wie es mir vorher ergangen ist und welche Gedanken ich mir gemacht habe, kannst du hier lesen.

Aber jetzt möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten, wie es wirklich war. Meine Woche allein zu Hause. 

Tag 1 und 2

Die ersten beiden Tage habe ich seeehr ruhig angehen lassen. Ich habe ausgeschlafen, kaum etwas im Haushalt gemacht, gelesen, die Füße hochgelegt, TV geschaut. Aber ich habe auch einige Stunden am Blog gearbeitet, neue Beiträge geschrieben und verschiedene Dinge am Layout ausprobiert. Zwischendurch bin ich zur Erfrischung immer mal wieder in den Pool im Garten gehüpft. Wobei ich sagen muss, das war echt komisch, so ohne das ganze Gespritze und Getobe der Kids.

Tag 3

Den dritten Tag habe ich endlich dazu genutzt meinen Kleiderschrank auszumisten. Der Plan ist irgendwann in Richtung Capsule Wardrobe zu gehen. Aber da habe ich noch einen langen Weg vor mir, wie ich gemerkt habe. Naja jedenfalls habe ich einiges aussortiert und von Grund auf einmal Ordnung geschaffen. Ein echt befreiendes Gefühl. Welches ich auch in einem Beitrag in der kommenden Zeit mit dir teilen werde. Sei gespannt.

Tag 4

Den vierten Tag habe ich erst zu Hause und dann ganz gemütlich bei meiner Mama verbracht. Wir haben zusammen Kaffee getrunken und einfach mal nach Herzenslust erzählt und geplaudert.

Kaffee

Tag 5

Den fünften Tag, also quasi die Halbzeit, habe ich wieder für einen Aufräum- und Entrümpel-Tag genutzt. Heute war die Küche dran. Ich habe wirklich jede einzelne Schublade durchforstet und mir bei jedem Utensil überlegt, ob ich es wirklich brauche. Auch der Küche widme ich nächsten Zeit einen eigenen Beitrag. Da war nämlich ganz schön viel los.

Küche

Tag 6

An Tag 6 wurde es noch einmal richtig spannend. Ich habe den Tag genutzt, um endlich mal alles Vergangene zu regeln. Ein Termin, den ich wirklich vor mir hergeschoben habe, obwohl das Trennungsjahr, ja längst vorbei ist. Aber so langsam sollte nun mal wirklich alles ins Rollen gebracht werden, um einen sauberen Abschluss zu machen, das ist mir sehr wichtig. Deshalb hat es sich natürlich angeboten, diesen Termin an einem Tag zu wählen, an dem die Kinder nicht da sind und ich den Kopf auch wirklich frei habe. Und danach war ich wirklich sehr erleichtert. Schritt 1 ist also erledigt.

Tag 7

Den 7. Tag verbrachte ich erneut bei meiner Mutter. Eine Freundin mit ihren Kindern war ebenfalls da und ihre Mutter, die aus Norddeutschland zu Besuch gekommen war. Ein locker, fröhliches Kaffeekränzchen in entspannter Atmosphäre. Und nachdem die anderen dann weg waren überredete ich meine Mutter noch kurz mit mir in die nächstgelegene Stadt zu fahren. Ich wollte nur einen trägerlosen BH kaufen, aber daraus wurde nichts. Wir entdeckten einen tollen neuen Laden und aus dem schnell mal 1 Teil kaufen, wurde ein etwas größerer Shopping Trip.  Es war aber auch so viel reduziert…

Als wir nach Hause kamen, plagte uns der Hunger und so beschlossen wir, noch mit meinem Stiefvater und meiner Oma (die wir kurzfristig noch angerufen haben), ein Asiatisches Restaurant aufzusuchen und ein leckeres Buffet zu essen. Ein wirklich gelungener Tag 🙂

Tag 8

An Tag 8 stand ich das erste Mal früh auf in dieser Woche. Der Grund: ein Friseurbesuch. Bei dieser Hitze nicht die beste Idee, aber dringend notwendig.

Anschließend gings deutlich kühler weiter, bei Ikea. Mein Plan war eine Kommandozentrale zu bauen. Ich hatte auf Pinterest in den vergangenen Tagen so einiges dazu gelesen und fand die Idee so gut, dass ich vor dem Schulstart in der kommenden Woche, auch eine bauen wollte. Und wer bietet sich bei solchen DIY Ideen besser an als Ikea? Hier bin ich auch fündig geworden und natürlich auch einige an Euros los geworden.

Abends ging es dann noch auf die örtliche Kirmes eine Bratwurst essen und zu ausgelassener Musik tanzen.

Tag 9 und 10

Die letzten beiden Tage nutzte ich dann, um die Kommandozentrale zu bauen [hierzu bekommst du in den nächsten Tagen einen Extra-Beitrag zu lesen…sie ist sooo toll geworden!] und noch ein wenig klar Schiff zu machen. Die letzten Schulsachen zu beschriften, Betten neu zu beziehen und was sonst noch so anfiel.

Und schon war die Zeit vergangen.

Was mir anfangs endlos vorkam, verging am Ende wie im Fluge. Die ersten Tage fiel es mir deutlich schwerer, weil ich viel allein zu Hause war und die Kinder dann schon arg vermisste.  Die letzten Tage war ich viel unterwegs und wenn man beschäftigt ist, hat man nicht viel Zeit zum grübeln. So war es gut, dass ich die meisten Aktivitäten außer Haus, auf das Ende der Woche gelegt habe.

Und als ich dann die Kinder am Sonntag Nachmittag wieder in meine Arme schließen konnte, viel mir echt ein Stein vom Herzen. Ich habe die Zeit allein genossen, keine Frage, aber die Zeit mit meinen Kindern ist noch so viel schöner. Und so werde ich die kommenden Tage besonderes genießen, auch wenn jetzt der Alltag mit Schule und Kindergarten wieder los geht.

Do what makes  you happy!
Janina

Mamas Morgenstunde

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