Weniger Stress als (alleinerziehende) Mama

Stress

Stressfaktoren und Lösungswege für Mamas

Alleinerziehend zu sein ist kein Zuckerschlecken. Wo man als Familie mit Vater und Mutter immer mal noch ein Backup hat, wenn es mal eng wird, ist man als Alleinerziehende in solchen Situationen auf sich alleine gestellt. Als Alleinerziehende trägst du das gesamte Paket auf deinen Schultern, fühlst dich immer für allesv erantwortlich und bist es ja in den meisten Fällen auch. Heute möchte ich ein paar Tipps mit dir teilen, wie du deinen Stress als alleinerziehende Mama reduzieren kannst.

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Stressfaktor 1: Krankheit

Hierbei ist es egal, ob du selbst oder die Kinder krank sind. So oder so, es wirft einfach alles über den Haufen. Besonders über die Wintermonate ist das Krankheitsrisiko erhöht. Wenn die Kinder krank sind, kannst auch du nicht arbeiten gehen, alle Termine und alle Verpflichtungen müssen hintenan stehen, egal wie wichtig sie sind. Hinzu kommt auch noch der finanzielle Aspekt. Bei vielen Arbeitgebern übernimmt die Krankenkasse die Lohnfortzahlung, wenn das Kind krank ist. Und das nur zu 67 %. Und das bedeutet, enorme finanzielle Einbußen im nächsten Abrechnungsmonat ohne Verringerung der realen Kosten. Aber auch wenn du selbst krank wirst, ist das eine große Herausforderung. Du hast niemanden, der dir die Kinder abnimmt, du musst sie trotzdem in den Kindergarten oder die Schule bringen und wieder abholen, du musst trotzdem etwas zum Mittagessen kochen und den Haushalt kannst du auch nicht ganz liegen lassen. Und auch wenn die Kinder zu Hause sind, ist an die eigentlich benötigte Ruhe kaum zu denken. Krank sein als Mama – Fehlanzeige!

Stressfaktor 2: Termine

Termine so weit das Auge reicht. Es gibt verschiedene Zeiten im Jahr da jagt eine Veranstaltung die nächste und das zum eigentlichen Alltagswahnsinn hinzu. Ob das nun Sonderveranstaltungen in Schule oder Kindergarten sind, das nächste Sommerfest oder das Fest vom Sportverein zu dem du einen Kuchen backen sollst. Kaum ein Wochenende ist mehr nur zum Erholen da. Und überall wird erwartet, dass du hilfsbereit bist, dich zum Arbeiten einteilen lässt oder zumindest einen Kuchen oder Salat beisteuerst. Dass du bereits am Limit bist, hinterfragen hier herzlich Wenige.

Stressfaktor 3: Finanzen

Als Alleinerziehende bist du automatisch auch völlig allein verantwortlich für eure Finanzen. Wie sparsam ihr Leben müsst und welche Sonderausgaben drin sind, entscheidest ganz alleine du. Ob der Beitrag für die Tanzschule bezahlt werden kann oder die nagelneuen Schuhe. Ob vielleicht ein großer Ausflug machbar ist oder sogar ein Urlaub mal auf der Wunschliste steht. Ganz zu schweigen von den kleinen Extrawünschen, welche die Kinder manchmal beim Einkaufen haben. Der gesamte Druck lastet auf dir, und wenn du auch noch Schulden hast, kommt noch einmal ein dickes Päckchen oben drauf.

Stressfaktor 4: Hausarbeit

„Der Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann“… nur dass als Alleinerziehende weder der Mann da ist, der mal unterstützen könnte, noch dass der Haushalt sich von alleine macht. Wie schön wäre das denn bitte?! Hilft nichts, auch da muss jeder selbst ran. Mit Kindern zu putzen ist manchmal, wie sich mit Nutella die Zähne zu putzen – bringt nichts. Bist du in der einen Ecke fertig, kannst du gerade in der nächsten weiter machen. Ganz zu schweigen von den riesen Geschirr und Wäschebergen. Chaos in der Wohnung ist also definitiv ein Stressfaktor.

Wie du am besten mit diesen Stressfaktoren umgehen kannst und welche Lösungsvorschläge ich für dich habe, erzähle ich dir jetzt.

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So kannst du dich entlasten, wenn du oder dein Kind krank ist

Bei Krankheit kann dir eigentlich nur ein gutes Netzwerk helfen. Am einfachsten ist es, wenn du die Großeltern in der Nähe hast. Sie können entweder einspringen und nach den Kindern schauen, wenn du zur Arbeit musst oder die Kinder beaufsichtigen, wenn du dich dringend ausruhen musst, weil du körperlich angeschlagen bist. Alternativ könntest du auch deine Freunde um Unterstützung bitten. Das mag sich im ersten Moment vielleicht etwas komisch anfühlen, aber auch deine Freundin wird dir dankbar sein, wenn sie auf dich zurückgreifen kann, falls sie mal krank wird.

So bekommst du deine Termine in den Griff

Führe unbedingt einen Kalender, dass dir nichts durch die Lappen rutscht. Nichts ist stressiger, als ein vergessener Termin. Oder wenn dir kurz vor dem Sommerfest einfällt, dass du ja noch einen Kuchen backen musst. Lerne auch „nein“ zu sagen. Nicht überall musst du an vorderster Front stehen und deine Hilfe anbieten. Mach das was du kannst, und den Rest dürfen auch mal die Anderen machen. Versuche auch Fahrgemeinschaften zu bilden. So kannst du z.B. wenn dein Kind mit einem Freund zum Sportverein geht, dich mit der anderen Mutter mit dem Bring- und Holdienst abwechseln. Und schon hast du eine Verpflichtung in manchen Wochen weniger.

So planst du deine Finanzen

Die Finanzen sind ein großes Thema. Welche Unterstützungen dir als Alleinerziehende zustehen, kannst du auch hier in meinem Beitrag nachlesen. Ansonsten gilt: kenne deine genauen Ausgaben und deine genauen Einnahmen. Nur so weißt du, welchen Fixbetrag du monatlich zur Verfügung hast und schaust am Ende des Monats nicht in die Röhre. Ich habe seit Anfang des Jahres einen genauen Finanzplan erstellt und auch eine monatliche Sparrate festgelegt. In den kommenden Wochen schreibe ich darüber noch einen gesonderten Beitrag, weil das Thema Finanzen wirklich ein Großes ist. Ein weiterer Tipp den  ich dir geben kann ist, führe ein Haushaltsbuch. So weißt du genau, wo deine Ausgaben geblieben sind und kannst rechtzeitig entgegensteuern, wenn du merkst dass du unnötige Dinge kaufst.

So wird der Haushalt nicht zur Belastung

Nimm die Perfektion raus. Keiner erwartet von einer alleinerziehenden Mutter, dass die Wohnung wie in einem Möbelkatalog aussieht und diesen Anspruch solltest du auch nicht an dich haben. Mache das was du schaffst, und wenn einmal etwas liegen bleibt, dann ist das eben so. Deutlich einfacher wirst du es haben, wenn du auch mit wenigen Dingen glücklich bist. Wenn dich das Thema interessiert schau dir doch einfach mal meine Beitragsserie: Materiellen Ballast loswerden an. Vielleicht kannst du dir einige Anregungen holen. Ansonsten gilt, beziehe die Kinder je nach Alter soweit wie möglich schon in den Haushalt mit ein. Anfangs wird es etwas länger dauern, aber sobald sie den Dreh raus haben, kann das eine echte Entlastung sein.

Stress lass nach

Wenn du diese Dinge im Auge behältst kannst du selbst für etwas Entlastung sorgen. Wenn möglich solltest du aber auch regelmäßige Auszeiten nur für dich einplanen. Mehr dazu kannst du hier Auszeit als Mama oder hier die 8 schönsten Mamaauszeiten für deinen Alltag lesen.

Was sind deine größten Stressfaktoren und wie gehst du damit um?

Ich freue mich über deinen Kommentar!

Deine
Janina

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